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Kategorie: Geschichte

Von altem Brauchtum: Michaelistag

Von altem Brauchtum: Michaelistag

Am Michaelistag hat man früher in einigen Gemeinden nicht gearbeitet und den Tag als ›Lichtfreier Montag‹ bezeichnet. In den Handwerksstuben wurde ab dieser Zeit wieder mit Licht gearbeitet. Die Kinder ließen an diesem Tag traditionell

Von altem Brauchtum: Herbst-Äquinoktium

Von altem Brauchtum: Herbst-Äquinoktium

Heute beginnt der Altweibersommer: Es ist der Beginn des meteorologischen Herbstes, welcher zum Zeitpunkt der Tagundnachtgleiche frühmorgens um 03:03 Uhr einsetzt. Der Nachsommer ist gewöhnlich von einer Schönwetterperiode geprägt, die sich mitunter bis in den

Von altem Brauchtum: Die Erdäpfelfeuer

Von altem Brauchtum: Die Erdäpfelfeuer

Zu den besonderen Erlebnissen in den trüben und nebeligen Herbsttagen gehörten lange Zeit die Erdäpfelfeuer. Waren die Kartoffeln aus der Erde, wurde das inzwischen vertrocknete Kartoffelkraut zu Haufen geschichtet und angezündet, worauf ein eigenartiger würziger

Von altem Brauchtum: Sedantag

Von altem Brauchtum: Sedantag

Der während des Deutschen Kaiserreiches begangene Jahrestag der 1870 gewonnenen Entscheidungsschlacht gegen Frankreich bei Sedan erlangte zwar niemals amtlichen Charakter, besaß aber große Bedeutung für das öffentliche Leben und wurde mit wehenden Fahnen, Umzügen, Festreden,

Von altem Brauchtum:  1. September (St. Ägidius)

Von altem Brauchtum: 1. September (St. Ägidius)

Aus wirtschaftlicher Perspektive galt der September unseren Altvorderen als Obst- und Hopfenmonat und Zeit der Hackfruchternte. Sie begannen mit dem Pflügen und der Neuaussaat bzw. trieben aufgrund der nach Bartholmäi gelockerten Weidegerechtigkeit die Haustiere, insbesondere

Von altem Brauchtum: Brauchtum im August

Von altem Brauchtum: Brauchtum im August

Anfang August, in der Zeit vermehrter Sonnenflecken, Meteoritenschwärme und Magnetstürme erreicht die Intensität der Sonnenenergie ihr Jahreshoch. Die in katholischen Gegenden noch heute als ›Maria Schnee‹ [5. August] bzw. ›Maria Himmelfahrt‹ [15. August] begangenen Marienfeste

Von altem Brauchtum: Der brauchtumsarme Juli

Von altem Brauchtum: Der brauchtumsarme Juli

Der Juli galt im Oberland seit jeher als brauchtumsarme Zeit. Man konzentrierte sich auf die Heu- und Flachernte und hoffte, daß schädliche Wetter- und Hagelschläge das reifende Getreide kurz vor der Ernte nicht verderben möchten.

Von altem Brauchtum:  Johannestag, Sommerweihnacht

Von altem Brauchtum: Johannestag, Sommerweihnacht

Neben Jesus und Maria wird sonst nur der Tag Johannes des Täufers, des Vorläufers und Wegbereiters von Christus, als Geburtsfest ausdrücklich gefeiert. Der Heilige gilt als Schutzpatron vieler Berufe. Aus dem Grund fanden sogar in

Von altem Brauchtum: Trinitatis, Dreifaltigkeitssonntag

Von altem Brauchtum: Trinitatis, Dreifaltigkeitssonntag

Im Mittelpunkt des ersten Sonntags nach Pfingsten steht die zentrale Lehre des Christentums, wonach sich Gottvater, Gottsohn und Heiliger Geist in der Einheit des göttlichen Wesens (Tri unitatis ≙ Drei in Einheit) vereinigen. Obwohl erst

Von altem Brauchtum:  St. Mederatus

Von altem Brauchtum: St. Mederatus

Mederati markiert den Beginn des Frühsommers, der vegetationszeitlich regional verschieden einsetzt – gewöhnlich dann wenn der Holunder blüht. Nach dem Lichtenbrunner Bauernkalender gilt: ›Wie es auf Medardi wittert, so soll es noch vier Wochen wittern‹.1