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Kategorie: Geschichte

„Das Prophezeien von Horrorszenarien war schon früher ein lukratives Geschäft“

„Das Prophezeien von Horrorszenarien war schon früher ein lukratives Geschäft“

Anlässlich der Neuerscheinung „Wetterextreme im Reußischen Oberland“ des Historikers Alexander Blöthner führten wir mit dem Autor ein kurzes Interview zu diesem Thema. HalloOberland: In Ihrem Buch beschreiben Sie neben den Wetterextremen auch die Auswirkungen, welche

Von altem Brauchtum: Mariä Lichtmeß

Von altem Brauchtum: Mariä Lichtmeß

Nach dem alteuropäischen Kalender begann um den 1. Februar herum der Vorfrühling. Schon für die Kelten war dies der Zeitpunkt, ab dem die bäuerlichen Außenarbeiten langsam wieder begannen, die Mutterschafe ihre Lämmer säugten [keltisch: Oimelc

Von altem Brauchtum: Die Holztage

Von altem Brauchtum: Die Holztage

Im Januar, wenn wegen der Winterpause viele Außenarbeiten auf dem Hof stillestanden, waren die Holztage. Indem zu dieser Zeit die Pflanzensäfte in den Wurzeln ruhten, erschien das Holz daher als besonders schlagreif. Als bester Zeitpunkt,

Von altem Brauchtum: Großneujahr, Ephiphanias

Von altem Brauchtum: Großneujahr, Ephiphanias

Ephiphanias, das Fest der Erscheinung des Herrn und der Heiligen Drei Könige, geht auf das dritte Jahrhundert zurück, als es im östlichen Christentum üblich wurde, wichtige Stationen im Leben Jesu, »in denen sich seine Gottessohnschaft

Von altem Brauchtum: Dreikönigsheiligabend

Von altem Brauchtum: Dreikönigsheiligabend

Zur ›Berchtennacht‹, dem Vorabend des Dreikönigstages, durfte von den Frauen nicht gesponnen, von den Männern nicht über die Zeit das Wirtshaus besucht werden. Es war die Nacht Frau Berchtas, einer alten Fruchtbarkeits- und Ackerbaugöttin, die

Von altem Brauchtum: Makariustag

Von altem Brauchtum: Makariustag

Im Gegensatz zu Neujahr galt der zweite Januar noch im 19. Jahrhundert vielerorts als Unglückstag. In Hessen war heute ›Moosmännchentag‹, in den Dörfern des Thüringer Waldes ›Waldfeier‹, wo alle Waldarbeit zu ruhen hatte. Wie die

Von altem Brauchtum: Neujahr

Von altem Brauchtum: Neujahr

Mehr noch als heute war das noch vor dem Ersten Weltkrieg im Oberland eingebürgerte Schreiben von Neujahrskarten populär, daß ›sich einzelne Dorfbewohner bei dieser Beglückwünschung untereinander sogar der Post bedienen‹.1 Die Ursache darin liegt, in

Von altem Brauchtum: Silvester

Von altem Brauchtum: Silvester

Silvester ist eine neuere Erfindung. Auch wenn dieser Tag allerhand Brauchtum früherer Jahreswechselfixpunkte an sich gezogen hat, unterbricht dieser Tag den Reigen der Rauhnächte jedoch nicht. Die Kirche widmete ihn ihrem heiliggesprochenen Papst Silvester [†335]

Von altem Brauchtum: Die geheimnisvollen Rauhnächte

Von altem Brauchtum: Die geheimnisvollen Rauhnächte

Die Zeit zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar kennt man weithin unter dem Namen ›Heilige Zeit‹ oder ›Zwölf Nächte‹. Wie die frühere Bezeichnung des 6. Januar als ›Hohneujahr‹ oder ›Großneujahr‹ anzeigt, begann an

Von altem Brauchtum: Tag der unschuldigen Kindlein

Von altem Brauchtum: Tag der unschuldigen Kindlein

Heute folgte der Katzenjammer auf das gestrige Fest, es war sozusagen der ›Aschermittwoch des Weihnachtsfestes‹. Die Kirche gedachte an diesem Tage früher eines Ereignisses der Weihnachtsgeschichte, nämlich der durch König Herodes unschuldig getöteten Jungen unter