Bad Lobenstein hat zugehört – und dafür sagen wir: Danke!

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Unser kleiner „Abenteuerplatz“ hat sich verwandelt – und das ganz ohne Feenstaub!

 

Manchmal muss man nur laut genug über etwas schreiben – und schon geschehen Dinge, mit denen niemand gerechnet hat.

 

Erinnert Ihr Euch noch an unseren funkelnden „Schatzplatz“ ? Jenen romantischen Ort, an dem Glasscherben in der Sonne glitzerten, Müll dekorativ herumlag und die angrenzende Skaterbahn unfreiwillig zum Abenteuerparcours für Schnittverletzungen wurde?

 

https://hallooberland.de/2026/08/ein-funkelnder-empfang-oder-willkommen-in-bad-lobenstein/

 

Nun, liebe Leserinnen und Leser:

 

Der Schatz ist weg!

 

Und diesmal haben tatsächlich keine Elfen aufgeräumt.

 

Die Stadt hat reagiert – und zwar erstaunlich schnell. Der Platz wurde gereinigt, die Glasscherben verschwanden und auch der herumliegende Müll musste offenbar seine Koffer packen. Wo einst die Sonne auf Glasscherben traf und uns beinahe ein kostenloses Stadtfeuer beschert hätte, sieht es nun deutlich freundlicher und sicherer aus. Die Skater können sich wieder auf das konzentrieren, wofür die Anlage eigentlich gedacht ist.

 

Wir sagen: Respekt!

 

Bei aller Ironie aus unserem ersten Artikel muss man deshalb auch einmal ganz deutlich sagen:

 

Das hat funktioniert. Die Stadt hat nicht einfach darüber hinweggesehen, sondern reagiert und den Platz tatsächlich verbessert.

 

Das verdient Anerkennung. Denn Kritik ist schließlich am schönsten, wenn daraus etwas Positives entsteht.

 

Doch jetzt kommt der vielleicht wichtigste Teil der Geschichte:

 

Sauber bleibt es aber nur gemeinsam!

 

Damit das so bleibt, braucht es nicht nur die Stadt – sondern uns alle. Die Stadt kann reinigen, aufräumen und für Sicherheit sorgen. Aber kein Bauhof kann dauerhaft hinter jedem Besucher herlaufen und den Müll einsammeln, den andere einfach liegen lassen.

 

Deshalb unser kleiner Appell an alle:

 

Nehmt Euren Müll wieder mit. Werft nichts auf den Boden und achtet auch ein bisschen auf das, was neben euch passiert. Ein leerer Getränkebecher gehört in den Mülleimer, eine Verpackung nicht ins Gebüsch und Glasscherben schon gar nicht auf den Boden, auf dem Kinder und Spaziergänger unterwegs sind.

 

Eigentlich ganz einfach.

 

Und vielleicht schaffen wir es ja gemeinsam, dass die Stadt hier künftig nicht mehr aufräumen muss, sondern nur noch gelegentlich kontrollieren darf.

 

Denn ein sauberer und sicherer Ort ist nicht nur Aufgabe der Stadt – er ist eine gemeinsame Aufgabe von uns allen.

 

Ein kleines Kapitel ist allerdings noch nicht ganz abgeschlossen:

 

Der Zaun.

 

Von Natur und Mensch gleichermaßen in die Knie gezwungen, hat auch er seine besten Tage offenbar hinter sich. Einige Stellen wirken inzwischen eher wie ein kreativer Durchgang als wie eine tatsächliche Absperrung.

Aber wir sind guter Dinge:

 

Wenn die Stadt schon beim Scherbenschatz so schnell reagiert hat, wird der Zaun sicher nicht vergessen. Vielleicht bekommt auch er bald eine zweite Chance und darf wieder das tun, wofür ein Zaun ursprünglich einmal gedacht war:

 

Eine klare Grenze ziehen und für Sicherheit sorgen.

 

Und damit wäre dann auch die Bahnstrecke dahinter kein unnötiges Risiko mehr. Natur besiegt, Müll vertrieben, Glasscherben verschwunden – und vielleicht bald auch der Zaun wieder aufrecht. 

 

Eure Meinung ist gefragt!

 

Die Stadt hat zugehört und gehandelt – und genau deshalb möchten wir jetzt von Euch hören!

 

Was habt Ihr erlebt? Was läuft gut, was könnte besser sein?
Ob positiv oder negativ – schreibt uns, erzählt uns Eure Erfahrungen und sagt uns, was Euch in unserer Heimat bewegt.


Wir freuen uns über Eure Geschichten, Hinweise, Lob und natürlich auch über konstruktive Kritik.

 

Denn nur wenn wir miteinander reden, kann sich auch etwas bewegen. Also: Was habt Ihr zu berichten?

info@hallooberland.de

Euer Team von HalloOberland

alle Bilder: HalloOberland

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