Thüringer Wald stellt Weichen für die Zukunft: Mitglieder beschließen Weg zur GmbH-Umwandlung

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Mit großer Mehrheit haben die Mitglieder des Regionalverbundes Thüringer Wald e. V. den Weg für die Weiterentwicklung der Destinationsmanagementorganisation (DMO) frei gemacht. Die gestern beschlossene Satzungsänderung schafft die Grundlage für den geplanten Formwechsel in eine GmbH und damit für eine zukunftsfähige Tourismusstruktur im Thüringer Wald.

 

Suhl. Die Mitgliederversammlung des Regionalverbundes Thüringer Wald e. V. hat
eine richtungsweisende Entscheidung getroffen: Mit 43 Ja-Stimmen und vier Enthaltungen – ohne
Gegenstimme – beschlossen die Mitglieder am gestrigen Dienstag (24. Juni 2026) die notwendige
Satzungsänderung als Voraussetzung für die geplante Umwandlung des Vereins in eine GmbH.
Damit ist der Weg für die geplante Weiterentwicklung des Regionalverbundes zu einer noch
schlagkräftigeren Destinationsmanagementorganisation geebnet.


„Mit der heutigen Entscheidung haben unsere Mitglieder ein klares Signal für die Zukunft des
Thüringer Waldes gesetzt. Die Umwandlung in eine GmbH ist ein wichtiger Meilenstein, um unsere
Destination noch professioneller aufzustellen, schneller handeln zu können und unsere
gemeinsamen Ziele wirkungsvoller umzusetzen. Die breite Zustimmung zeigt, dass das Vertrauen
in den Prozess und die gemeinsame Perspektive groß sind“, erklärte Antonia Sturm,
Geschäftsführerin des Regionalverbundes Thüringer Wald e. V., im Anschluss der
Mitgliederversammlung. Die neue Struktur soll zum Jahreswechsel in Kraft treten.


Intensive Vorarbeit in der Region


Dem Beschluss vorausgegangen waren intensive Beratungen sowie Entscheidungen in den
Kreistagen und Gremien der kommunalen Mitglieder sowie Abstimmungen mit touristischen
Partnern. Fünf der acht Landkreise (Ilm-Kreis, Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, Landkreis
Schmalkalden-Meiningen, Saale-Orla-Kreis und Wartburgkreis) sowie die kreisfreie Stadt Suhl
haben der geplanten Umwandlung bereits zugestimmt. In den Landkreisen Gotha und
Hildburghausen stehen die abschließenden Entscheidungen nach der Sommerpause an. Einzig der
Landkreis Sonneberg und die Stadt Neuhaus am Rennweg haben ihre Mitgliedschaft im
Regionalverbund Thüringer Wald e.V. beendet.


„In den vergangenen Monaten haben wir zahlreiche Gespräche geführt und alle relevanten Partner
eng in den Prozess eingebunden. Die geplante Umwandlung wird von einem Großteil der Mitglieder
als konsequente Weiterentwicklung der bestehenden Strukturen verstanden. Ziel ist es, die
erfolgreiche Arbeit des Regionalverbundes fortzuführen und gleichzeitig mehr Flexibilität,
Schlagkraft und Zukunftsfähigkeit für die touristische Entwicklung des Thüringer Waldes zu
schaffen“, so Sturm

 

Impuls aus der Praxis


Im Rahmen der Mitgliederversammlung gab Antje Peiser, Geschäftsführerin der Saale-Unstrut
Tourismus GmbH, einen Impuls zum eigenen Transformationsprozess der Destination. Sie
berichtete über den Weg von zwei Tourismusverbänden hin zu einer gemeinsamen,
leistungsfähigen Tourismus GmbH und teilte Erfahrungen aus der Entwicklung der neuen Struktur.
Dabei wurde deutlich, dass erfolgreiche Veränderungsprozesse vor allem durch Vertrauen,
frühzeitige Kommunikation, politische Unterstützung und die Einbindung aller Partner getragen
werden – Aspekte, die auch für den weiteren Weg des Regionalverbundes Thüringer Wald e. V. von
zentraler Bedeutung sind.


Aktuelle Projekte


Neben dem Beschluss zur strukturellen Weiterentwicklung informierte der Regionalverbund
Thüringer Wald e.V. seine Mitglieder über aktuelle Projekte und Entwicklungen. Dazu gehören unter
anderem das Rennsteig-Projekt 2.0, das Strategieupdate für den Thüringer Wald, die
Weiterentwicklung der Mountainbike-Destination mit einer zweijährigen Pilotphase für vier geprüfte
Strecken sowie der Aufbau einer digitalen Buchungsplattform für die Region. Ziel der Projekte ist es,
die Sichtbarkeit der Destination weiter zu erhöhen, Angebote auszubauen und die touristische
Wertschöpfung im Thüringer Wald nachhaltig zu stärken.

 

Geschäftsführerin Antonia Sturm informierte über aktuelle Projekte des Regionalverbunds Thüringer Wald e.V.

Titelbild: Mit großer Mehrheit haben die Mitglieder des Regionalverbundes Thüringer Wald e. V. die Satzungsänderung beschlossen und damit der Umwandlung des Vereins in eine GmbH zugestimmt.

Fotoquelle: Maria Klärner | Regionalverbund Thüringer Wald e.V.

Presseinformation | 24.06.2026 | Regionalverbund Thüringer Wald e.V.

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