Freiheit auf zwei Rädern – Gottesdienst und Ostblech – Ausfahrt

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Text und Bilder: wunderMEDIA (17.05.2025)

Der Tag heute stand in Wurzbach und Heberndorf ganz im Zeichen der Freiheit – und das gleich doppelt: in der Kirche und auf der Straße.

In der Kirche St. Nikolaus gestalteten die drei Konfirmanden Jakob Kästner (Helmsgrün), Matheo Gebhardt (Grumbach) und Pepé Wunder (Wurzbach) eine Woche vor ihrer Konfirmation einen „Themen-Gottesdienst“.

Für ein besondere und wohl bislang einmaliges Bild sorgte dabei eine Simson- mitten in der Kirche. Das Kult-Gefährt wurde zum Symbol der Predigt, die das Thema „Freiheit“ eindrucksvoll und lebensnah aufgriff:

„Freiheit bedeutet nicht nur, alles tun zu dürfen, sondern auch, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen“, hieß es in der Predigt. Und weiter: “ Zur Freiheit hat uns Christus befreit – das heißt, wir dürfen unser Leben gestalten und wissen: Wir gehen unseren Weg nicht allein.“

Besonders greifbar wurde die Botschaft durch den Vergleich mit dem Moped: „Die Straße liegt vor uns, und wir haben es selbst in der Hand.“ Doch wahre Freiheit bedeute auch, “ die Hände fest am Lenker zu haben“ – also Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen und den eigenen Weg bewusst zu steuern. Gleichzeitig mache der Gaube Mut:“ Es gibt nach einer Panne immer eine Möglichkeit zum Neustart.“

Völlig unabhängig und dennoch passend, startete parallel dazu in Heberndorf eine privat organisierte Ausfahrt mit sogenannten Ostblech-Mopeds. Die rund 110 Kilometer lange Strecke führte die knapp 30 Teilnehmer u.a. über die Saalfelder Höhe bis zum Hohenwarte-Stausee und wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Beim abschließenden Fazit-Gespräch am oberen Dorfteich fiel die Resonanz durchweg positiv aus:“ Danke an alle Teilnehmer! Es war eine rundum gelungene Ausfahrt, das Wetter hat mitgespielt und alle Mopeds haben durchgehalten.“ (Organisator Joel Voss)

Mirko Ostermann (Grumbach) ergänzt: „Dem kann ich nur zustimmen. Danke an die Organisatoren und die Teilnehmer, die sich allesamt sehr vorbildlich verhalten haben. Hoffentlich gibt es eine Wiederholung.“

Und auch dieses Fazit bringt es auf den Punkt: „Tolle Idee. Tolle Ausfahrt. Tolle Truppe. Toll, dass alle gesund wieder angekommen sind. Toll wäre eine Wiederholung!“

Das Wichtigste dabei: Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer kehrten wohlbehalten zurück – vielleicht auch ein wenig getragen von den am Vormittag in St. Nikolaus beschworenen „höheren Mächten“

Der heutige Tag zeigte eindrucksvoll:

Freiheit ist mehr als nur ein Gefühl.

Sie ist ein Geschenk – und gleichzeitig eine Aufgabe.

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