Thüringer Landesamt für Statistik
Im Jahr 2024 starben 3 894 Männer und 2 934 Frauen mit Wohnsitz in Thüringen an
den Folgen einer Krebserkrankung (ICD: C00 – C97). Wie das Thüringer Landesamt
für Statistik anlässlich des jährlichen Weltkrebstages am 4. Februar mitteilt, waren
bösartige Neubildungen somit für ein Fünftel (6 828 Fälle bzw. 22,4 Prozent) der
insgesamt 30 454 Sterbefälle in Thüringen verantwortlich. Ein Jahr zuvor betrug
der Anteil 21,5 Prozent.
Die im Jahr 2024 verstorbenen Thüringerinnen und Thüringer wurden durch-
schnittlich 79,1 Jahre alt. Jene, die einem Krebsleiden erlagen, starben durch-
schnittlich 4,3 Jahre früher. Ihr durchschnittliches Sterbealter betrug 74,8 Jahre.
Männer mit der Diagnose Krebs starben im Durchschnitt mit 74,1 Jahren und damit
durchschnittlich 2,1 Jahre früher als die männlichen Verstorbenen insgesamt.
Frauen dagegen starben mit einem Durchschnittsalter von 75,7 Jahren und somit
auf Grund der Krebserkrankung durchschnittlich 6,5 Lebensjahre früher als die
weiblichen Verstorbenen insgesamt.
Die Anzahl der an Krebs Verstorbenen unter 60 Jahren lag bei 635 Personen bzw.
9,3 Prozent. 1 488 Personen bzw. 21,8 Prozent waren im Alter von 60 bis unter
70 Jahren, 1 897 Verstorbene bzw. 27,8 Prozent waren im Alter von 70 bis unter
80 Jahren und weitere 2 808 Personen bzw. 41,1 Prozent waren 80 Jahre oder älter.
Bei rund einem Drittel der bösartigen Neubildungen (2 291 Fälle bzw. 33,6 Prozent)
waren die Verdauungsorgane (ICD: C15 – C26) betroffen. Das durchschnittliche
Sterbealter mit diesem Krankheitsbild betrug 74,5 Jahre. Der Anteil der Männer lag
hier bei 59,1 Prozent.
