Nachdem die Müllgebühren im Gebiet des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Saale-Orla (Zaso) um über 10 Prozent steigen sollen, muss mit den hausgemachten Preissteigerungen endlich Schluss sein. Die CO2-Bepreisung im Rahmen der sogenannten „Klimapolitik“, die Energiekosten aufgrund einer fehlgeleiteten Energiewende und die gestiegenen Lohnkosten ausgelöst durch eine selbstverursachte Inflation und der Massenzuwanderung ins Sozialsystem, sind die Hauptpreistreiber. Dem Steuerzahler ist es darüberhinaus nicht vermittelbar, dass für die Geschäftsleiterin des Zweckverbandes nun auch noch eine hochdotierte Beamtenstelle geschaffen werden soll. Milliardenschwere Pensionslasten gefährden zunehmend die öffentlichen Haushalte. Wenn nun außerhalb der hoheitlichen Kernbereiche neue zusätzliche Beamtenstellen hinzukommen, dann ist das den Bürgern nicht mehr vermittelbar. Um unsere Finanzhaushalte wieder auf gesunde Füße zu stellen, muss diese Selbstbedienungsmentalität ein Ende haben. Wir schlagen vor, dass die Stellenbewertung des Kommunalen Arbeitgeberverbandes in dieser Angelegenheit vor Beschlussfassung abgewartet wird und gegebenenfalls die derzeitige Geschäftsleiterin ihre Arbeit als Beamtin im Umweltamt des Landratsamtes Saale-Orla-Kreis wieder aufnimmt und die Stelle der Geschäftsleitung der Abfallwirtschaft neu ausgeschrieben wird.
