Landespolizeiinspektion Saalfeld
Schleiz. Bezugnehmend auf die Pressemeldung vom 19.01.2026 veröffentlicht die Polizei nun weitere Informationen zum Busunfall an der Anschlussstelle Schleiz. Der verunfallte Reisebus war Teil eines Buskonvoi mit einer Reisegruppe aus Berlin, welche mit zwei Fahrzeugen unterwegs waren. An Bord des betroffenen Fahrzeugs, befanden sich insgesamt 45 Personen, darunter 40 Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 14 Jahren, vier Betreuer sowie der Fahrer. Die jungen Fahrgäste standen nach dem Unfall unter Schock und wurden vorsorglich medizinisch betreut. Eine Betreuerin erlitt schwere, jedoch nicht lebensbedrohliche Verletzungen und wurde per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der 73-jährige Fahrer sowie die übrigen Begleitpersonen blieben körperlich unverletzt. Der zweite Bus der Reisegruppe war nicht in das Unfallgeschehen involviert. Alle Insassen dieses Fahrzeugs blieben unversehrt. Die Bergungsarbeiten am verunfallten Bus begannen gegen 16:00 Uhr und konnten um 19:15 Uhr abgeschlossen werden. Im Anschluss wurde die zuvor eingerichtete Straßensperrung aufgehoben. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag geschätzt. Die genaue Unfallursache ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Entsprechende Gutachten stehen noch aus. In den Abendstunden wurden mehrere Kinder direkt in Schleiz von ihren Eltern abgeholt. Die übrigen reisten unter Betreuung mit einem Bus zurück nach Berlin, wo sie ebenfalls von ihren Eltern in Empfang genommen wurden.
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