Vorerst keine neuen Erkenntnisse zu Verunreinigung der Saale bei Harra

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Drohnenflug zeigt keine weitere Ausbreitung der Trübung des Wassers im südlichen Bleilochstausee / Laborergebnisse werden zu Beginn der neuen Wochen erwartet

 

Schleiz. Nachdem dem Einlauf unbekannter Stoffe in die Saale bei Harra am gestrigen Donnerstag liegen dem Landratsamt Saale-Orla-Kreis vorerst keine neuen Erkenntnisse zum Ausmaß eines möglichen Gesundheitsrisikos vor.

 

Am Freitag waren Mitarbeiter des Umweltamts vor Ort und machten sich vom Ufer sowie per Drohne aus der Luft ein Bild von der Situation. Eine Eintrübung der Wasseroberfläche wie noch am Vortag war inzwischen weder bei Harra, noch weiter flussabwärts festzustellen. Allerdings wurden weitere tote Fische entdeckt und ein Teil der Verunreinigung schien sich auf dem Grund des Gewässers abgesetzt zu haben.

 

Genauere Erkenntnisse zu den ins Wasser eingeleiteten Stoffen – und damit zu einer möglichen Gefährdung für die Umwelt und die Gesundheit – werden nach Auswertung des beauftragten Labors voraussichtlich zu Beginn der neuen Woche vorliegen. Bis dahin gilt für den Bereich zwischen Harra und der Saalebrücke bei Saaldorf weiterhin ein vorsorgliches Badeverbot des Gesundheitsamtes. Generell sollte bis zum Vorliegen genauerer Erkenntnisse jeglicher Hautkontakt sowie auch der Kontakt von Tieren mit dem Wasser vermieden werden.

 

Alexander Hebenstreit

Pressesprecher

Landratsamt Saale-Orla-Kreis

Tel.: +49 3663 488-209

E-Mail: pressestelle@lrasok.thueringen.de

www.saale-orla-kreis.de

Titelbild: Saale, LRA-SOK

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