Wurzbach/Weitisberga – Sechs weitere Namen und ebenso viele bunte Handabdrücke zieren die Bushaltestelle in Weitisberga.
Aurora, Finya und Milo König, Max Hanemann sowie Eliana und Valentina Krause waren Ende September gekommen, um sich dort auf besondere Weise zu verewigen. Wie schon einige vor ihnen. Die Kinder durften sich ihre Farben selbst aussuchen. Mitgebracht hatte die Farben und das notwendige Malmaterial Sabrina Krause, Mutter und zugleich Lehrerin.
Beim Auftragen der Farbe auf die Hände wurde viel gelacht – auch wenn bei dem ungewohnten Gefühl auf der Haut bei dem einen oder anderen Kind kurz Skepsis aufkam.
Initiiert wurde die Aktion von Christine Schneider von der Ortsgruppe Weitisberga der Volkssolidarität Region Oberland. Die Idee dahinter ist einfach : Die Kinder sollen eine ganz persönliche Erinnerung an ihren Heimatort hinterlassen und gleichzeitig ihre Verbundenheit mit Weitisberga zeigen. Die sechs neuen Handabdrücke sollen dabei nicht die letzten bleiben.

Nach und nach soll die Wand weiterwachsen und möglichst viele Kinder aus dem Ort mit ihren Namen und bunten Händen aufnehmen. Die Bushaltestelle selbst erzählt bereits auf besondere Weise von Weitisberga.
An ihren Wänden finden sich Motive prägender Orte, Gebäude und Einrichtungen des Dorfes – darunter die ehemalige Schule, die Kirche der Spielplatz und eine Scheune. Auch die im Ort ansässigen Unternehmen sind Teil der Gestaltung. Damit wird die Bushaltestelle zunehmend zu einer Art bebilderter Chronik des Dorfes – und mit den Kinderhänden kommt eine sehr persönliche Seite hinzu.
Wie die Idee zur Gestaltung der Bushaltestelle entstanden ist und wie alles begann, ist auch im Buch „Weitisberga – ein Buch und seine Geschichte(n), Band III“ dokumentiert, Auf den Seiten 128 bis 131 wird die Entstehungsgeschichte ausführlich beschrieben.
Von dem Buch sind nur noch wenige Exemplare bei der Verfasserin Carmen Wiesel erhältlich.
Text: wunderMEDIA
Bilder: privat







