Thüringer Landesamt für Statistik
Im vergangenen Jahr wurden 3,1 Millionen Kubikmeter Holz eingeschlagen. Nach
Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik war das gegenüber dem Vorjahr
knapp die Hälfte (-2,5 Millionen Kubikmeter bzw. -44 Prozent) weniger Holz. Im Ver-
gleich zum langjährigen Mittel der Jahre 2019/2024 wurde mehr als ein Drittel
(-40 Prozent) weniger Holz eingeschlagen.
Der überwiegende Teil (2,5 Millionen Kubikmeter bzw. 80 Prozent) des im Jahr 2025
eingeschlagenen Holzes stammte aus Nadelholzbeständen. Es wurden insgesamt
2,1 Millionen Kubikmeter der Holzarten Fichte, Tanne und Douglasie sowie 0,4 Mil-
lionen Kubikmeter Kiefer- bzw. Lärchenholz eingeschlagen. Der Einschlag bei den
Nadelhölzern verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um die Hälfte (-2,5 Millionen
Kubikmeter bzw. -50 Prozent).
An Laubgehölzen wurden rund 0,6 Millionen Kubikmeter eingeschlagen. Gegen-
über dem Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung um 0,1 Millionen Kubikmeter bzw.
14 Prozent. Nach Holzartengruppen entfielen erneut 91 Prozent des Laubholzein-
schlages auf Buche und anderes Laubholz sowie 9 Prozent auf die Holzarten Eiche
und Roteiche.
Der Schadholzeinschlag betrug im vergangenen Jahr insgesamt 1,5 Millionen Ku-
bikmeter. Gegenüber dem Jahr 2024 war ein deutlicher Rückgang von mehr als
zwei Drittel (-3,1 Millionen Kubikmeter bzw. -68 Prozent) zu verzeichnen. Der über-
wiegende Teil (85 Prozent) des gesamten Schadholzeinschlages wurde der Scha-
densursache „Insekten“ zugeordnet (z.B. Borkenkäfer). Rund 93 Prozent des ge-
schädigten Holzes waren Nadelhölzer, 7 Prozent des gesamten Schadholzeinschla-
ges entfielen auf geschädigtes Laubholz.










