Gedenkausstellung der Deutschen Exlibris Gesellschaft e. V. zur Erinnerung an Eugen F. Strobel-Matza – 1. März 2026 bis 27. September 2026
Burgk. Am 1. März 2026 um 14 Uhr wird die Sonderausstellung „Nürnberg, China und ge-
malte Musik – Die Kunst des Eugen F. Strobel-Matza“ im Museum Schloß Burgk eröffnet.
Die Ausstellung wird vom 1. März 2026 bis 27. September 2026 im Museum zu sehen sein.
Die Gedenkausstellung der Deutschen Exlibris Gesellschaft e. V. zur Erinnerung an Eugen
F. Strobel-Matza (1931-2018), die federführend von Juergen K. Klimpke kuratiert wird, zeigt
eine Vielfalt der Werke des Künstlers. Ergänzt wird sie durch die Ausstellung von Exlibris,
die andere Künstler für Strobel-Matza schufen.
Eugen Franz Strobel wurde 1931 in München geboren und hatte später seinen Lebensmit-
telpunkt in Nürnberg. Den Namenszusatz Matza (Geburtsname) fügte er später als Künst-
lername hinzu. Nach Gymnasium, Berufsschule und Fachschule studierte Strobel-Matza an
der Fachhochschule für angewandte Grafik, freie Grafik und Malerei bei Georg Weidenba-
cher und A. Gehring. Ab 1965 arbeitete er als freischaffender Kunstmaler und Grafik-
Designer in Nürnberg.
Eine große Leidenschaft waren E. F. Strobel-Matza der nahe und der Ferne Osten und
dessen Kulturen. Er sprach Chinesisch, Japanisch und etwas Indonesisch. Die auf seinen
zahlreichen Reisen gesammelten Eindrücke und Erfahrungen verarbeitete er in seinen
Werken, in denen er Europa und Asien miteinander verband.
E. F. Strobel-Matza war Synästhet. Das heißt, er konnte Töne sehen. Aufgrund dieser Be-
gabung entstanden viele Kunstwerke, in denen er das malte, was er beim Hören der Musik
(z. B. „Parsival“ von Richard Wagner) sah. Eine erste Ausstellung mit diesen Werken fand
1971 auf Schloss Ratibor in Roth statt.
Einige dieser „Klangbilder“ sind in der Ausstellung auf Schloß Burgk zu sehen.
Seit Mitte der 1960er-Jahre schuf er für seine tausenden Bände zählende Bibliothek Exlib-
ris, die er als Gebrauchsgrafiken in seine Bücher einklebte. Seit 1986 war er Mitglied der
Deutschen Exlibris Gesellschaft e. V. Insgesamt gestaltete er 433 Exlibris, von denen fast
200 in der Ausstellung auf Schloß Burgk gezeigt werden.
Komplettiert wird die Ausstellung mit Exlibris, die andere Künstler für ihn schufen und einem
Einblick in die Arbeitsweise Strobel-Matzas. Es wird gezeigt, welche Arbeitsschritte er zur
Anfertigung seiner Exlibris absolvierte.
Museum Schloß Burgk – Nachgeordnete Einrichtung des Landratsamtes Saale-Orla-Kreis
