CO2-Ampel soll an Grundschulen für effizientes Lüftungsregime sorgen

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Wie das Landratsamt Saale-Orla informiert, wurden in allen Grundschulen des Landkreises insgesamt 217 sogenannte CO2-Ampeln installiert. „Diese Anlagen sorgen für ein effizientes Lüftungsregime und damit eine grundsätzliche Verbesserung des Raumklimas und der Luftqualität, weswegen wir sie auch über die Corona-Pandemie hinaus für eine sehr sinnvolle Anschaffung für die Klassenzimmer halten“, erklärt Dr. Jens Heynisch, Fachbereichsleiter Zentrale Aufgaben, Bau, Bildung des Landratsamtes.

Rund 180.000 Euro kostet die Anschaffung und Installation der CO2-Anzeige-Anlagen. „Die Installation erfolgt jeweils an der Wand gegenüber der Fensterseite“, erklärt Artur Wiederkehr von der Firma CremSolutions, die den Auftrag dafür erhielt. Solange die Luft im Raum die vom Robert-Koch-Institut vorgegebenen Richtwerte für Sauerstoff und Kohlendioxid aufweist, leuchtet die Ampel grün. Leuchtet die CO2-Anzeige-Anlage rot, muss umgehend gelüftet werden. Leuchten sie orange, gilt dies als Warnung an die Lehrkräfte.

Lüftungsverhalten wird dokumentiert

„Die gemessenen Werte werden über 14 Tage gespeichert und es können beispielsweise die Luftqualität im Klassenraum und das Lüftungsverhalten über die Software-Plattform Cobundu dokumentiert und visuell in Form von übersichtlichen Dashboards verständlich dargestellt werden“, erklärt Artur Wiederkehr. Die Lehrkräfte und Hausmeister erhielten in der ersten Woche des neuen Schuljahres eine kurze Einweisung zum Umgang mit den Geräten.

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